Datenschutzerklärung

Stand: 19. Oktober 2026 · gilt für AI Cockpit für iPhone, iPad und Apple Watch. Die Fassungen für macOS und Windows sind eigene Programme mit eigener Erklärung.

Geschrieben für Fassung 2.18, seit dem 19. Oktober 2026 im App Store. Aussagen mit «ab 2.18» gelten für diese und spätere Fassungen; alles andere galt schon für frühere Fassungen.

Die Kurzfassung: Diese App hat keinen Server. Es gibt kein Konto beim Anbieter der App, keine Analyse, keine Werbung und keine Weitergabe. Alles, was die App anzeigt, holt sie direkt bei den Diensten, bei denen du selbst ein Konto hast.

Wofür diese Erklärung gilt

Sie gilt für die App AI Cockpit für iPhone auf iPhone und iPad sowie für ihre Ausgabe für die Apple Watch, die im selben Programm mitgeliefert wird. Für die macOS- und die Windows-Fassung gilt eine eigene Erklärung — die Fassungen sind verschiedene Programme auf verschiedenen Systemen, und diese Seite beschreibt ausschliesslich die iOS- und watchOS-Fassung.

Welche Daten erhoben werden

Keine. Der Anbieter dieser App erhebt keinerlei Daten, weder personenbezogen noch anonym. Es gibt keinen Server, der etwas entgegennehmen könnte, und in der App steckt kein fremder Baustein zur Messung, Werbung oder Fehlerberichterstattung. Die Datenschutzangaben der App (Privacy Manifest) nennen keine erhobenen Daten und keine Verfolgung.

Was die App nicht tut

Wohin die App Verbindungen aufbaut

Ausschliesslich zu den Diensten, deren Zahlen sie anzeigt — direkt, ohne Zwischenstation:

AdresseWofürVoraussetzung
claude.com
platform.claude.com
Anmeldung bei ClaudeDein Claude-Abo
api.anthropic.comNutzungsfenster des Abos und dessen Stufe («Max 5×», «Pro»); getrennt davon die Kosten der ProgrammierschnittstelleAnmeldung bzw. Admin-Schlüssel
auth.openai.comAnmeldung bei ChatGPTDein ChatGPT-Abo
chatgpt.comKontingente des ChatGPT-AbosAnmeldung
api.openai.comKosten und Tokenverbrauch der ProgrammierschnittstelleAdmin-Schlüssel, freiwillig
api.moonshot.ai oder api.moonshot.cnKontostand bei KimiAPI-Schlüssel, freiwillig
openrouter.aiGuthaben und Verbrauch des OpenRouter-KontosAPI-Schlüssel, freiwillig
management-api.x.aiGuthaben und Ausgabenlimits des xAI-Teams hinter GrokManagement-Schlüssel, freiwillig
api.github.comDer Benutzername zu deinem Token und der Abrechnungsbericht für GitHub CopilotGitHub-Token, freiwillig
api.deepseek.comKontostand bei DeepSeek, je Währung (ab Fassung 2.11)API-Schlüssel, freiwillig
status.claude.com
status.openai.com
status.moonshot.cn
www.githubstatus.com
Die öffentlichen Störungsmeldungen der Anbieter — es geht nichts hin, es kommt nur eine öffentliche Statusdatei zurück (GitHub für die Copilot-Karte ab Fassung 2.13)nur bei eingerichteter Karte des jeweiligen Anbieters

Alle Verbindungen laufen über HTTPS. Die App folgt keinen Weiterleitungen, speichert keine Cookies und legt keinen Zwischenspeicher für Webseiten an.

Das Widget fragt diese Adressen ab Fassung 2.11 auch selbst ab — für die Dienste, die du eingerichtet hast, und nur für das, was es gerade zeigt —, damit es nicht darauf warten muss, dass jemand die App öffnet. Es benutzt dafür dieselben Schlüssel und dieselben Verbindungen wie die App. Bis Fassung 2.11 erneuert es nie eine Anmeldung; ab Fassung 2.12 erneuert es eine abgelaufene Anmeldung bei Claude oder ChatGPT selbst — beim selben Anbieter und auf demselben Weg wie die App. Ab 2.12 darf iOS die App ausserdem ab und zu im Hintergrund wecken, damit sie die Zahlen holt. Dabei entstehen keine anderen Verbindungen als die oben genannten. Bis Fassung 2.9 fragte das Widget selbst nur die Nutzungsfenster bei api.anthropic.com ab. Mehr Adressen gibt es nicht.

Die Live-Aktivität (Sperrbildschirm und Dynamic Island, ab Fassung 2.14 mit bis zu vier Balken) wird auf dem Gerät aus denselben Zahlen gezeichnet. Sie braucht kein Push-Token, also aktualisiert sie nie ein Server; ihre Zahlen bewegen sich nur, wenn die App gelaufen ist.

Diagnose und Abrufprotokoll (ab 2.18)

Unter Einstellungen › Konten › Diagnose zeigt die App je Anbieter, ob die letzten Abrufe geklappt haben. Dafür führt sie auf dem Gerät ein Abrufprotokoll, im Ablageort, den App und Widget teilen. Ein Eintrag enthält: den Zeitpunkt, den Anbieter, welcher Teil der App abgerufen hat (App, Widget, Hintergrundlauf), die Methode, den Pfad der Adresse (gekürzt, Kennungen geschwärzt), den Zeitraum, falls es einen gibt, den Status, die Dauer, die Grösse, den Inhaltstyp, eine Anfragekennung, wenn der Anbieter eine nennt, und das Ergebnis. Bei einem fehlgeschlagenen Abruf steht dazu eine kurze Skizze der Struktur vom Ende der Antwort — nur Klammern und Anführungszeichen; jeder Text und jede Zahl wird durch einen Platzhalter ersetzt.

Nie darin: Schlüssel, Token, Kopfzeilen oder der Text einer Antwort. Das Protokoll hält höchstens 200 Einträge je Teil der App und ersetzt die ältesten zuerst.

Die App sendet nichts aus diesem Protokoll. Der «Bericht für den Support» ist ein Text, den du kopieren oder über das Teilen-Blatt von iOS an eine andere App weitergeben kannst; er verlässt das Gerät nur, wenn du das tust. Er enthält Angaben zu Fassung und System (etwa iOS-Version, Sprache, Zeitzone und ob Mitteilungen erlaubt sind), den Stand jedes Anbieters und die letzten Protokolleinträge. Kennungen, die wie Schlüssel, Organisations- oder Projektkennungen oder E-Mail-Adressen aussehen, werden geschwärzt, und Beträge fehlen, solange du sie nicht einschaltest.

Wo deine Zugangsdaten liegen

Im Schlüsselbund deines Geräts — dort, wo iOS auch Passwörter verwahrt: bis zu drei Anmeldungen (zwei Claude-Konten und ChatGPT) und die API-Schlüssel, unter einem eigenen Dienstnamen der App und getrennt von der Mac-Fassung. Sie verlassen das Gerät nur, um sich bei dem Dienst anzumelden, für den sie gedacht sind. Die Kontenseite zeigt, dass ein Schlüssel hinterlegt ist, und höchstens seine letzten vier Zeichen.

Ein Punkt, der dazugehört: Die Einträge sind so abgelegt, dass sie nach der ersten Entsperrung des Geräts lesbar sind (kSecAttrAccessibleAfterFirstUnlock). Das ist nötig, damit das Widget die Zahlen auch bei gesperrtem Bildschirm aktualisieren kann. Die strengere Alternative würde bedeuten, dass das Widget nach jedem Neustart leer bleibt.

Bei der Anmeldung sieht die App dein Passwort nie: Sie öffnet die Anmeldeseite des Anbieters und bekommt von dort nur einen Zugriffsschlüssel.

Apple Watch

Die App bringt eine Ausgabe für die Apple Watch mit. Diese hält keinerlei Zugangsdaten: Sie bekommt von deinem gekoppelten iPhone ausschliesslich fertig berechnete Zahlen (Prozentwerte, Zeitpunkte) über Apples geräteinterne Watch-Connectivity-Verbindung — nie einen Schlüssel, nie ein Passwort, nie ein Anmeldetoken. Die Uhr baut selbst keine Verbindung zu den oben genannten Diensten auf. Das gilt auch für beide Komplikationen, die bisherige und die einstellbare (ab 2.11): Sie zeigen nur, was das iPhone fertig berechnet geschickt hat.

Trinkgeld

Die App bietet einen freiwilligen In-App-Kauf an. Er läuft über Apple, nicht über den Anbieter dieser App — Name, Adresse und Zahlungsdaten bekommt dieser nie zu sehen; von Apple erhält er nur eine Abrechnung über Summen. Auf dem Gerät bleibt eine einzige Angabe zurück: dass gegeben wurde, damit die App nicht nochmals fragt. Der Kauf schaltet nichts frei.

Was sonst auf dem Gerät liegt

All das bleibt im eigenen Speicher der App und im Ablageort, den App und Widget teilen. Nach iCloud wird nichts geschrieben.

Nichts davon verlässt das Gerät.

Mitteilungen

Die App kann dich benachrichtigen. Alle Hinweise entstehen auf dem Gerät; es gibt keinen Server, der sie verschickt. Sie erscheinen erst, wenn du Mitteilungen in iOS erlaubt hast. Diese Erlaubnis erfragt die App nur, wenn du einen Hinweis einschaltest oder etwas antippst, das sie braucht, etwa eine Glocke.

Löschen

In den Einstellungen steht zuunterst «Abmelden und alles löschen». Das entfernt alle Anmeldungen, alle hinterlegten Schlüssel, sämtliche Einstellungen und die zwischengespeicherten Zahlen — auch was das Widget für sein eigenes Nachladen gespeichert hat, die Wochenspitzen, Verlängerungsdaten, Reset-Wecker, das Gedächtnis des Tagesanteils, die Ruhezeiten, das Monatsbuch und schon vorgeplante Mitteilungen. Ab 2.18 räumt es auch die OpenAI-Kostentage, die Projektnamen und das Abrufprotokoll; klappt das nicht gleich ganz, holt die App es beim nächsten Start nach. Der Vermerk, dass ein Trinkgeld gegeben wurde, fällt ebenfalls weg — irgendwann fragt die App also wieder. Danach ist die App im Auslieferungszustand. Löschst du die App, ist ebenfalls alles weg. Schlüssel, die du löschst, bleiben beim Anbieter gültig, bis du sie dort widerrufst.

Deine Rechte

Da keine Daten erhoben werden, gibt es beim Anbieter dieser App nichts, worüber er Auskunft geben könnte, und nichts zu berichtigen oder zu löschen. Für die Daten in deinen Konten bei Claude, OpenAI, Anthropic, Moonshot, OpenRouter, xAI, GitHub und DeepSeek gelten deren eigene Datenschutzerklärungen.

Verantwortlich

Siehe das Impressum · Kontakt.

Keine Verbindung zu den Anbietern

AI Cockpit für iPhone ist ein unabhängiges Programm und steht in keiner Verbindung zu Anthropic, OpenAI, Moonshot AI, OpenRouter, xAI, GitHub oder DeepSeek. Die genannten Namen dienen ausschliesslich der Beschreibung, welche Dienste die App auslesen kann.