FAQ

Stand: 13. Oktober 2026 · English

Kurze Antworten auf das, was am häufigsten gefragt wird — leere Karten, Schlüssel, der Ordnerzugriff, was die App kostet und die zwei getrennten Apps. Nichts davon ersetzt die Datenschutzerklärung oder die Sicherheitsseite; ich verweise nur dorthin, wo die ausführliche Antwort steht.

Brauchst du das überhaupt?

Ehrliche Antwort: vielleicht nicht. Es kostet nichts, auf dem Spiel steht also höchstens deine Zeit — trotzdem vorweg, für wen es taugt und für wen nicht.

Wofür es gebaut ist

Für Leute, die mehr als einen KI-Dienst bezahlen und keine Lust haben, jedem einzeln hinterherzuklicken. Die ihre Zahlen im Zug, zwischen zwei Terminen oder auf dem Sofa brauchen, nicht nur am Schreibtisch. Denen ein Blick auf die Uhr lieber ist als eine geöffnete App. Die wissen wollen, was KI im Monat kostet — Abos und API-Verbrauch in einer einzigen Summe. Und die mitten in der Arbeit immer wieder an ein Claude-Limit stossen und die Warnung vor der Wand haben wollen statt danach.

Genau da liegt auch die Lücke, die dieses Cockpit füllt: Menüleisten-Werkzeuge gibt es nur für den Mac, und die Verbrauchsanzeigen auf iOS hören bei Claude auf. Neun Dienste auf iPhone, iPad und Apple Watch — dafür gibt es diese App.

Wofür nicht

Wer nur Claude nutzt und nur am Mac sitzt, fährt mit einem der kostenlosen Menüleisten-Werkzeuge genauso gut — das gehört ehrlicherweise dazugesagt. Diese App lohnt sich erst, wenn das Telefon, die Uhr oder die Monatssumme ins Spiel kommen.

Und wer den Quellcode lesen will, bevor er einer App einen Admin-Schlüssel anvertraut, findet ihn hier nicht. Dafür gibt es das Sicherheitsprotokoll: Es hält fest, wohin die App Verbindungen aufbaut und was vier Prüfdurchgänge ergeben haben — ein Protokoll allerdings, kein Code.

Warum sehe ich meine Limits nicht?

Jede Karte holt ihre Zahlen direkt beim jeweiligen Anbieter und zeigt darum erst etwas an, sobald genau dieser Dienst verbunden ist: Anmeldung bei Claude oder der passende Schlüssel unter Einstellungen → Konten. Eine Karte, die nicht eingerichtet ist, bleibt absichtlich leer, statt eine Zahl zu raten. Ist sie eingerichtet und die Anfrage schlägt trotzdem fehl, schreibt sie den Grund im Klartext hin — keine Verbindung, Dienst nicht erreichbar und Ähnliches — mit «Erneut versuchen» gleich daneben, statt einer rohen Systemmeldung.

Brauche ich ein ChatGPT-Abo?

Du brauchst das, was ChatGPT und Codex überhaupt nutzbar macht — die Karte selbst verlangt nichts obendrauf. Auf dem Mac holt AI Cockpit die Zahlen seit Fassung 6.5 live, nach einer einmaligen Anmeldung in der App — einzutragen gibt es dafür nichts. Fehlt die Anmeldung oder scheitert der Abruf, liest die Karte ersatzweise die Sitzungsprotokolle einer lokal installierten Codex-Anwendung. Auf iPhone und iPad gibt es diese lokale Installation nicht, deshalb meldest du dich dort direkt bei ChatGPT an.

Wo liegen meine Schlüssel?

Auf dem Mac liegen sämtliche API-Schlüssel und das Claude-Anmelde-Token ausschliesslich im macOS-Schlüsselbund dieses einen Geräts. Auf iPhone, iPad und Apple Watch ist es der geräteeigene Schlüsselbund — die Uhr selbst hält gar keine Zugangsdaten, sie bekommt nur bereits berechnete Werte von deinem gekoppelten iPhone. Nichts davon läuft über einen eigenen Server, es gibt schlicht keinen; ein Schlüssel verlässt das Gerät nur, um sich bei dem Dienst anzumelden, für den er gedacht ist.

Liest AI Cockpit Browser-Cookies?

Nein. AI Cockpit liest keine Cookies aus irgendeinem Browser, und die eigenen Verbindungen nehmen keine Cookies an und legen keine ab.

Das zählt: Schadprogramme, die Sitzungs-Cookies aus dem Browser stehlen, sind ein reales Risiko — mit einem gestohlenen Cookie kommt jemand ohne dein Passwort und ohne zweiten Faktor in dein Konto. Eine App, die diese Cookies liest, wäre ein Ort mehr, an dem man sie stehlen kann.

AI Cockpit nimmt stattdessen die Wege, die die Anbieter dafür vorsehen: eine Anmeldung für die Abos von Claude und ChatGPT und API-Schlüssel, die du selbst einträgst. Beides bleibt im Schlüsselbund dieses Geräts — unter Windows im Anmeldeinformations-Manager —, und die App liest damit nur. Für eine Zahl heisst das Verzicht: Das Claude-Guthaben wäre nur über dein Browser-Sitzungscookie zu haben, darum zeigt die App es nicht (siehe unten und das Sicherheitsprotokoll).

Warum fragt die Mac-App nach einem Ordner?

Die Karte «Claude-Code-Sitzungen» liest die eigenen Sitzungsdateien von Claude Code aus ~/.claude — anders lässt sich nicht zeigen, was auf diesem Mac gerade läuft; diese Karte braucht den Ordner. Die ChatGPT/Codex-Karte fragt ~/.codex nur noch für den Rückfall: Wer sich in der App bei ChatGPT anmeldet, kommt ganz ohne Ordnerfreigabe aus. Die Mac-App-Store-Fassung läuft in der Sandbox, deshalb muss sie einen Ordner ausdrücklich erfragen. Der Zugriff ist rein lesend, wird einmal erteilt und lässt sich über «Alles zurücksetzen» in den Einstellungen jederzeit wieder entziehen. Eine Ausnahme ab 7.4: Schaltest du den Stand für das Terminal ein, legt die App ihre eigene kleine Datei in ~/.claude/aicockpit/ ab — sonst nichts.

Wie zeige ich meine Limits in der Claude-Code-Statuszeile?

Mit AI Cockpit für Mac ab 7.4 oder für Windows ab 1.7. Standardmässig ist es aus:

  1. Schalte Einstellungen › Diagnose › Stand für das Terminal bereitstellen ein.
  2. Drücke Befehl kopieren und füge den Block statusLine in die settings.json von Claude Code ein.

Ab dann legt die App nach jedem Abruf eine kleine Datei ab, stand.json, und Claude Code zeigt eine Zeile wie «Claude 63 % · Codex 49 % · OpenAI $2.87». Die Datei enthält Prozente, Zurücksetzungen und Beträge — keine Schlüssel, keine Kontonamen, keine Projekte.

Auf dem Mac liegt sie in ~/.claude/aicockpit/, sobald du den Ordner .claude freigegeben hast; ohne Freigabe bleibt sie im Container der App, wo ein Terminal sie nicht lesen kann, und die Einstellungen sagen es dir. Unter Windows liegt sie in %USERPROFILE%\.claude\aicockpit\, neben dem Skript statusline.ps1. Schaltest du es aus, entfernt die App Datei und Skript. Nichts verlässt deinen Rechner. Mac 7.4 → · Windows 1.7 →

Kann ich Mitteilungen nachts stummschalten?

Ja, ab iPhone 2.16 und Windows 1.8, auf dem Mac ab 7.5. Schalte die Ruhezeiten ein (Mac und Windows: Einstellungen › Hinweise; iPhone: Einstellungen › Mitteilungen) und wähle Von und Bis — Standard 22:00 bis 07:00, auch über Mitternacht. In dieser Zeit bleibt die App still. Kosten-Alarm darf durch, Standard an, lässt Kosten-Alarm und Budget-Hinweis passieren.

Für eine einzelne Nacht gibt es «Pause bis morgen»: auf dem Mac der Mondknopf im Panel oder das Rechtsklick-Menü am Menüleistensymbol, auf dem iPhone die Einstellungen, ein Kurzbefehl oder das Band über den Karten, unter Windows das Menü des Symbols im Infobereich. Sie schaltet alles stumm, bis die Ruhezeit endet, sonst bis 07:00. Ein Reset-Wecker, den du selbst gestellt hast, kommt trotzdem. Mac 7.5 → · iPhone 2.16 → · Windows 1.8 →

Warum ein Admin-Schlüssel für OpenAI oder Anthropic?

OpenAI und Anthropic geben Kosten- und Nutzungszahlen ausschliesslich über ihre Admin-Schlüssel heraus — ein gewöhnlicher Projekt-Schlüssel liefert dort schlicht nichts, und einen Schlüssel mit weniger Rechten, der es auch täte, gibt es nicht. AI Cockpit liest mit diesem Schlüssel nur: Es erstellt, ändert und löscht nichts in deinem Konto. Die vollständige Aufstellung, was der Schlüssel kann und was nicht, steht auf der Sicherheitsseite.

Warum zeigt meine GitHub-Copilot-Karte nichts an?

GitHub gibt Copilot-Nutzungszahlen nur bei selbst bezahlten Abos heraus. Läuft dein Zugang über eine Firma oder Organisation, meldet GitHub die Nutzung nur auf Organisationsebene — eine persönliche Zahl, die die App lesen könnte, gibt es dann nicht, weder am Mac noch auf dem iPhone.

Warum zeigt die DeepSeek-Karte einen Kontostand, aber keinen Verbrauch?

Weil DeepSeek nur den Kontostand herausgibt. Die Schnittstelle kennt einen Endpunkt für das Guthaben je Währung — aufgeladen und geschenkt —, aber keinen für Verbrauch oder Kosten. Die Karte zeigt, was es gibt, und sagt, was fehlt; eine Verbrauchszahl erfindet sie nicht. Aus demselben Grund zählt DeepSeek weder im Monatsbudget noch in den Gesamtkosten. DeepSeek gibt es unter Windows seit 1.5 und auf dem iPhone seit 2.11; auf dem Mac seit 7.2.

Warum sehe ich ChatGPT-Guthaben, aber kein Claude-Guthaben?

Weil nur einer der beiden es herausgibt. OpenAI liefert Guthaben und verfügbare Zurücksetzungen über dieselbe Schnittstelle, über die die App ohnehin deine ChatGPT-Kontingente holt. Bei Anthropic gibt es für ein persönliches Pro- oder Max-Abo nichts Vergleichbares — die dokumentierte Admin-Schnittstelle gilt nur für Organisationen, und der einzige Weg, auf dem die Zahl wirklich zu haben wäre, ginge über dein Browser-Sitzungscookie. Das tut diese App nicht (siehe Sicherheitsseite). Es fehlt also nicht an der App — die Zahl gibt es für eine fremde App schlicht nicht.

Wie viel steht davon in der Menüleiste?

Beide Werte, nur der kritischste, ein Ring oder die Restzeit — du entscheidest, wie viel Platz das Cockpit oben bekommt.

  • Beide Werte
    Menüleisten-Stil: beide Werte
  • Ring
    Menüleisten-Stil: Ring
  • Kritischster Wert
    Menüleisten-Stil: kritischster Wert
  • Restzeit
    Menüleisten-Stil: Restzeit

Kann ich die Karten kleiner machen?

Karten lassen sich auf eine Zeile einklappen; die Kennzahl bleibt in der Kopfzeile. Hell- und Dunkelmodus wählbar — Dunkel ist Standard.

Kompaktansicht mit eingeklappten Karten

Was kann ich daran einstellen?

Die App passt sich deinem Arbeitsstil an — nicht umgekehrt.

  • Dunkel (Standard), Hell in warmem Beige — oder automatisch mit macOS
  • Seit Mac 7.3 und iPhone 2.14: drei Farbschemata — Graphit, der neue Standard, Tiefblau und Klassisch, das bisherige Aussehen — und für jede Karte eine eigene Farbe
  • Englisch oder Deutsch — jederzeit umschaltbar
  • Zeig nur die Karten, die du wirklich brauchst
  • Hinweis-Schwellen, Abfrage-Takt und Verlauf — alles einstellbar
Anzeige-Einstellungen — Erscheinungsbild, Sprache und Karten-Schalter

Was kostet die App wirklich?

Nichts. Beide Apps sind gratis — AI Cockpit für Mac im Mac App Store, AI Cockpit für iPhone, iPad und Apple Watch im App Store. Kein Abo, kein Konto, keine Werbung, nichts, was nebenher verkauft wird. Wer trotzdem etwas dalassen mag, findet unter Einstellungen → Über eine Kaffeekasse: Espresso, Cappuccino oder Znacht. Sie schaltet nichts frei und ändert nichts an der App — auf dem iPhone ist sie da, auf dem Mac ist sie seit Fassung 6.5 ebenfalls da. Die Abos und API-Guthaben, die die App anzeigt, hast du ohnehin selbst bei Anthropic, OpenAI, Moonshot und den anderen Anbietern und bezahlst sie dort weiter; das Cockpit kostet dich nichts zusätzlich.

Gratis — wo ist der Haken?

Nichts. Das ist die ganze Antwort — hier steht, was dahintersteckt, denn «gratis» hat meistens einen Haken. Hier gibt es keinen.

Der Download ist gratis

Beide Apps, in beiden App Stores. Keine Testfrist, die abläuft, keine abgespeckte Einstiegsfassung, keine Funktion, die für eine bezahlte Stufe zurückgehalten wird. Was du installierst, ist alles.

Die Nutzung ist gratis

Kein Abo, kein Konto bei mir, keine Nutzungsgrenze. Die Abos und API-Guthaben, die das Cockpit ausliest, hast du ohnehin bei Anthropic, OpenAI und den anderen — es verursacht keine eigenen Kosten und kann auch nichts für dich ausgeben: Die App liest mit jedem Schlüssel nur — sie erstellt, ändert und löscht nichts. Einschränken, was ein Schlüssel darf, kann sie nicht; das bleibt Sache deines Anbieters.

Nebenher wird nichts verkauft

Keine Werbung, keine Analyse, keine Telemetrie, keine Daten, die weitergegeben oder verkauft werden. Es gibt keinen Server von mir, der irgendetwas davon einsammeln könnte — siehe Datenschutzerklärung.

Wie ist es dann finanziert?

Über eine Kaffeekasse in der App, unter Einstellungen → Über: Espresso, Cappuccino oder Znacht, einmal oder so oft du magst. Sie schaltet nichts frei und ändert nichts — da stecken viele Abende drin, und anders verdient die App nichts. In AI Cockpit Mobile ist sie schon drin; auf dem Mac ist sie seit 6.5 ebenfalls da.

Ein Preisschild an einem Werkzeug wie diesem bringt vor allem Zögern, und wer es brauchen könnte, zahlt ohnehin schon vier KI-Abos. Also ist es gratis — ob es dir etwas wert ist, kannst du später beantworten, aus der App heraus, wenn du es weisst.

Gibt es eine Testversion?

Eine eigene Testversion gibt es nicht, das übernimmt der Demomodus. Auf dem Mac erscheint er im Einrichtungsassistenten beim ersten Start und danach unter Einstellungen → Konten → «Ausprobieren»; auf iPhone und iPad tippst du auf der Claude-Karte «Anmelden» und dann «Demo ansehen». Jede Karte füllt sich mit Beispielzahlen, ohne Anmeldung und ohne eingetragene Schlüssel. Während er läuft, wird nichts abgefragt und nichts überschrieben, was du später einrichtest. Zu entscheiden gibt es vorher ohnehin nichts: laden, im Demomodus umsehen, dann anmelden — oder eben nicht.

Wie bekomme ich mein Geld zurück?

Die Apps selbst kosten nichts, da ist nichts zurückzuerstatten. Hast du ein Trinkgeld gegeben und überlegst es dir anders, läuft das über Apple und nicht über mich — Apple wickelt die Zahlung ab. Den Antrag stellst du unter reportaproblem.apple.com.

Warum sind Mac und iPhone zwei getrennte Apps?

Es sind zwei eigenständige Apps, jede mit eigener Bundle-ID und eigenem App-Store-Eintrag — AI Cockpit für Mac (com.ipstyle.aicockpit) und AI Cockpit für iPhone, iPad und Apple Watch — beide aus demselben gemeinsamen Kern gebaut, aber einzeln veröffentlicht. Da beide gratis sind, kostet dich das nichts ausser zwei Downloads. Geteilt wird zwischen ihnen allerdings nichts: keine gemeinsamen Einstellungen, keine gemeinsamen Anmeldungen. Das ist Absicht — jedes Gerät hält seine Zugangsdaten in seinem eigenen Schlüsselbund (siehe Sicherheitsprotokoll).

Sammelt die App Daten?

Nein. AI Cockpit hat keinen eigenen Server, keine Telemetrie und keine Analyse — sie ist eine native App, die direkt mit den von dir eingerichteten Anbietern spricht. Die Windows-Fassung fragt ab 1.5 zudem einmal am Tag bei api.github.com nach, ob es eine neuere Fassung gibt — ohne Zugangsdaten und abschaltbar. Alles im Einzelnen, auch die Server-Logs dieser Website und ihr freiwilliges Feedback-Formular, steht in der Datenschutzerklärung.

Wo steht das ausführlich?

Drei Seiten gehen ins Einzelne, wofür hier kein Platz ist: Claude-Limits überwachen, Codex-Kontingente und Reset-Zeiten verstehen und KI-API-Kosten überblicken — jede sagt auch, was die App nicht wissen kann.